Die Fitness-Tricks der Profis

In drei Schritten zu mehr Leistung und neuer Energie

(djd). Die Tage werden langsam wieder länger und ganz allmählich geht es in die sportliche Outdoorsaison. Wer beim Neustart nach der Winterpause ein paar Tipps beherzigt, kann sanft und trotzdem zügig wieder zu alter Form auflaufen – und sogar noch besser werden, wenn er typische Fehler vermeidet. Das sind die besten Fitness-Tricks von Experten:

 

Junge Frau beim Sport
Endlich wieder draußen sporteln: Wer ein paar Regeln beachtet, ist schnell wieder in Bestform.
Foto: djd/Jentschura International/thx

 

– Durchstarten mit Augenmaß: „Selbst wenn es noch so verlockend ist, bei den ersten Sonnenstrahlen gleich die lange Laufrunde anzutreten – Freizeitsportler sollten es langsam angehen lassen“, weiß Diplom-Ernährungswissenschaftler Roland Jentschura aus Münster. Er berät seit Jahren zahlreiche Top-Athleten dazu, wie sie achtsam mit ihren Ressourcen umgehen und mit naturheilkundlichen Methoden das Beste aus sich herausholen. „Auf keinen Fall sollte man sich so fordern, dass einem die Luft wegbleibt.“ Tipp: Die ersten Male lieber ohne Musik im Ohr trainieren, sondern bewusst auf den eigenen Atem achten. Der Effekt des sanften Starts: Dem Körper steht genug Sauerstoff zur Verfügung, um die Muskulatur gut zu versorgen. „Dadurch sinkt nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern auch die Gefahr, dass Schmerzen auftreten, weil das Gewebe durch die Belastung übersäuert“, so der Fachmann.

 

Best Ager mit Mountain Bike
Auch wenn es verlockend ist, die ersten Trainingseinheiten sollte man behutsam angehen.
Foto: djd/Jentschura International

 

– Den richtigen Treibstoff wählen: Über die Ernährung lässt sich die eigene Leistungsfähigkeit entscheidend beeinflussen. „Aus naturheilkundlicher Sicht ist ein ausgewogener Säure-Basenhaushalt für Sportler das A & O“, sagt Roland Jentschura, der unter anderem die Athleten des österreichischen Skiverbandes, aber auch Profi-Radler und Marathonläufer zur Seite steht. Die Balance sei die Grundlage dafür, dass die kleinsten „Motoren“ unseres Körpers, die Zellen, effektiv arbeiten können. Das ließe sich unter anderem dadurch erreichen, dass man säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Weißmehl, Zucker und Kaffee reduziert. „Der tägliche Energiebedarf sollte zu 80 Prozent über vitalstoffreiche, basische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, hochwertige Öle und Getreide wie Buchweizen und Hirse gedeckt werden.“ Weitere Tipps dazu finden Interessierte auch in der Themenwelt „Basisch erfolgreicher Sport“ unter www.p-jentschura.com.

– Schneller regenerieren: Weil bei jeder Art von Work-out Säuren im Gewebe entstehen, ist neben der ausgewogenen Ernährung die Regeneration nach dem Training besonders wichtig. Sie sollte den Körper gezielt dabei unterstützen, Säuren über die Haut auszuscheiden. „Dabei helfen können beispielsweise Bäder mit basischen Körperpflegesalzen*, Bürstenmassagen und Saunagänge“, empfiehlt Roland Jentschura.

 

Frau entspannt in der Badewanne
Bäder mit basischen Körperpflegesalzen fördern nach dem Training die Regeneration, weil sie die Ausscheidung von Säuren ankurbeln.
Foto: djd/Jentschura International/rh2010 – stock.adobe.com

 

Basisch gegen den „Winterspeck“

Ein positiver Nebeneffekt der basischen Ernährung ist, dass häufig selbst hartnäckige Pölsterchen schmelzen, die durch Training allein oft nicht verschwinden – etwa an Oberarmen, Bauch und Hüften. Die Erklärung von Ernährungswissenschaftler Roland Jentschura: „Viele basische Lebensmittel sind von Natur aus kalorienarm, halten aber lange satt. Außerdem hat sich gezeigt, dass durch die gezielte Entsäuerung des Gewebes der Stoffwechsel insgesamt angekurbelt wird.“ Weitere Infos gibt es unter www.p-jentschura.com.

 

Junge Frau beim Sport
Die Kombination aus regelmäßigem Work-out und basischer Ernährung kann selbst hartnäckige Pölsterchen zum Schmelzen bringen.
Foto: djd/Jentschura International/VGstockstudio/shutterstock

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