Vorsicht Falle: versteckte Fette

Schon mal was von Transfettsäuren gehört? Wenn nicht, hast du das mit deinen Mitmenschen gemeinsam. Diese ungesunden Fette sind meist unbekannt. Aber sie sind nicht unerheblich, wenn es um eine gesunde Lebensweise geht.

Vorsicht bei Transfettsäuren

Einfach köstlich: Donuts, Croissants und andere fettige Backwaren. Vor allem aber in frittiertem Essen sind die künstlich erzeugten Transfettsäuren zu finden, die sich sofort auf die Hüften setzen.

Nicht nur Gebäck ist hier betroffen, auch Fertigpizzen, -soßen und –suppen sowie Frühstücksflocken und vieles mehr wie Popcorn oder auch Brotaufstriche. In größeren Mengen sind Transfette jedoch schädlich für den Blutfettwert, der wiederum ungünstig auf das Herz-Kreislauf-System wirkt und zu Adipositas führen kann.

Die Transfettsäuren entstehen, wenn Öle gehärtet werden. In der Lebensmittelindustrie ist das ein gängiges Verfahren, damit Lebensmittel haltbarer, aber auch cremig und streichfähig werden. Leider lagern sich die Transfettsäuren langfristig an den Zellwänden im menschlichen Organismus ab und behindern den Gas- und Nährstoffaustausch.

Versteckte Gefahr

Eine aktuelle Forsa-Studie beweist, dass nur wenig über die schädlichen Auswirkungen der Transfette bekannt ist, so wissen über 70% der Deutschen nicht, dass es die schädlichen Fettsäuren überhaupt gibt. Außerdem, so zeigt die Studie, ist bei etwa 60 % der Deutschen unbekannt, welche Fettsäuren ungesund sind und welche dagegen nicht.

Keine Deklarationspflicht

Ausschließlich auf Diät- und Babynahrungsprodukten müssen in der BRD die Transfette deklariert werden. Andere Formulierungen lauten „enthält gehärtete Fette“ oder auch „Fette, teilweise gehärtet“.
Eine klare Verpflichtung, dass Transfettsäuren ausnahmslos zu deklarieren sind, gibt es in der BRD leider nicht.
In den USA hat man sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der kommenden drei Jahre die Transfette komplett aus der Lebensmittelindustrie zu verbannen. Die amerikanische Lebensmittelbehörte (FDA) möchte auf diese Weise das Herzinfarktrisiko senken.

Welche Möglichkeiten hast du?

Leider sind, wie gesagt, die Transfette hierzulande nicht in den Lebensmitteln deklariert. Daher hast du nur eine Möglichkeit: Ernähre dich konsequent gesund und vielfältig.

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