Wie gesund sind Obst und Gemüse wirklich?

Jedes Kind weiß: Gemüse und Obst sind gesund. Aber wenn man genau hinschaut: Welches Lebensmittel ist wann gut – und wie viel davon? Und nicht zu vergessen: Welches Gemüse und Obst sind nützlich, wenn man abnehmen will?

Und? Heute schon Gemüse oder Obst gegessen? Nicht? Dann aber los, am besten sofort. Schnell eine Möhre oder einen Apfel snacken: Sollten in jedem Kühlschrank vorrätig sein. Schon sind 2 der empfohlenen 5 Obst- oder Gemüseportionen des Tages verdrückt. Diese Menge ist nämlich empfehlenswert, um die gesundheitlichen Effekte von pflanzlicher Nahrung zu nutzen.

Und nicht zuletzt: Gemüse und Obst sind Schlankmacher. Aktuelle Studien (Harvard T. H. Chan School of Public Health) belegen, dass manche Obst- und Gemüsesorten dabei besser zum Abnehmen geeignet sind als andere. Ganz vorne mit dabei: Möhren und Äpfel.

Die besten Fatburner

Schau genau hin, welches Obst und Gemüse du isst. Denn es gibt Sorten, die wesentlich besser als Schlankmacher geeignet sind als andere. Es gab eine US-Studie (117.918 Probanden, 30-40 Jahre alt), die belegt, welche Sorten besonders gut für die schlanke Linie sind:

– Äpfel
– Möhren
– Birnen
– Zitrusfrüchte
– Paprika
– Sojabohnen/Tofu
– Beeren

Soja und Tofu sind besonders gut darin, die Fettpölsterchen schmelzen zu lassen (Gewichtsverlust von durchschnittlich 1100 Gramm im Zeitraum von 4 Jahren), gefolgt von Birne und Apfel (600 Gramm) sowie Beerenfrüchte (500 Gramm).
Also einfach nur ab und an das Schweineschnitzel durch Tofu ersetzen oder Bananen durch Äpfel? Ganz so simpel ist es leider nicht. Die Studienteilnehmer verzehrten das bestimmte Gemüse oder Obst an wirklich jedem Tag, und das über 24 Jahre. Vor diesem Hintergrund wurde im Abstand von 4 Jahren regelmäßig das Gewicht kontrolliert, ebenso die Ernährungsgewohnheiten wie etwa die Menge an konsumierter Nahrung. Die Leiterin der Studie, Monica L. Bertoia, betonte, dass die Teilnehmer besonders Äpfel, Beeren und Birnen zu sich nehmen sollten sowie auch andere pflanzliche Nahrung, die arm an Kohlenhydraten ist.

In den USA hapert es dennoch an der Durchführung: Die Amerikaner greifen doch lieber zu Kartoffelprodukten und Fruchtsäften. Das kannst du aber wesentlich besser, oder?

Tausche Hüftspeck gegen Gemüse – leider ist es dann doch nicht so einfach, wie Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erläutert. Im menschlichen Stoffwechsel sind zigtausend bioaktive Substanzen tätig, von denen die Forschung noch immer nicht im Einzelnen weiß, wie genau das Zusammenspiel funktioniert – etwa bei Phytoöstrogenen, Flavonoiden und anderen sekundären Pflanzenstoffen. „Am besten ist immer ein abwechslungsreicher und vielfältiger Speiseplan“, rät sie.
Klingt einfacher, als es ist: genug Gemüse und Obst

Grundsätzlich darf es hier gern auch mal etwas mehr sein. 650 Gramm Gemüse und Obst sind laut DGE empfehlenswert – eben die berühmten „five a day“. In Studien wird jedoch gezeigt, dass das nur ca. 25 Prozent der Männer und 33 Prozent der Frauen bewerkstelligen. Liegt hier der allgemeine Vitaminmangel begründet? Und außerdem: Bei welchen Erkrankungen ist es überhaupt erwiesen, dass pflanzliche Nahrung positive Effekte hat? Und wie ist die beste Zubereitung für welche Sorte? Fragen über Fragen. Aber die Antworten und viele interessante Details, Fakten und Informationen servieren wir dir hier – immer frisch und knackig.

Gesund noch obendrein

Festzuhalten ist, dass reichlich Pflanzenkost gut für Wohlbefinden und Gesundheit ist. Beim Ökobarometer sind zudem Information rund um Bioprodukte verfügbar, falls man sich dafür interessiert.
Aber es ist noch Luft nach oben, wenn man über die pflanzliche Ernährung hinaus etwas für seinen Körper tun möchte. Eine Studie in Großbritannien (mehr als 20.000 Probanden) beweist, dass folgende 3 Regeln helfen können, dein Leben um ungefähr 14 Jahre zu verlängern.

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